Süßigkeiten | Sweets

Gedanken sind oft wie verzweigte Wege, die miteinander verknüpft sind. Obwohl ihre Reihenfolge keine strikte Notwendigkeit besitzt, lässt sich manchmal vorausahnen in welche Situation man gleich kommen wird. Es ist unausweichlich. Daher begibt man sich hinein und hofft, dass die Mächte der Tiefe möglichst wenig Unheil ausrichten werden.
Das Bild zeigt einen jungen Studenten in einem Saurierkostüm. Jemand hat eine Süßigkeit auf seinem Tisch platziert. Er mag eigentlich keine Süßigkeiten. Aber das Dilemma wird sich darum drehen müssen. Entweder er isst sie und bekommt Zahnschmerzen, oder er lehnt ein Geschenk ab. Um sich selbst den Anschein zu geben, dass er sich durch das Chaos der Heteronomie zu retten vermag, muss er der absurden Situation eine schaupsielhafte Verkleidung hinzu fügen. Die Verkleidung repräsentiert das Wissen um die dialektische Struktur des Dilemmas und vermag so den Gedanken hinüber zu retten in eine Zeit danach. Dies ist die Verkleidung als Dinosaurier.


Often, thoughts are like branched paths, which intersect at various points. Although their order has no strict necessity one might foresee which situation may occur in the near future. It is unavoidable. So you succumb and hope that the the powers of the deep will cause little harm.
The image shows a young student in a dinosaur costume. Somebody has put sweets on his table. Actually, he does not really like sweets. But the dilemma will have to be of this nature. Either he eats the candy and will be struck by toothache or he rejects a present. In order to keep up appearances at least to himself, that he will be able to to save himself through the chaos of heteronomy, he has to add an actors disguise to the absurd situation. The disguise represents the knowledge of the dialectical structure of the dilemma and in this manner allows to preserve the thought for a later time. This is the disguise as a dinosaur.